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Gefälschter Wein

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 TAGS:Wer hat sich nicht schon mal eine gefälschte Uhr, T-Shirt oder Cd gekauft oder zumindestens mit dem Gedanken gespielt, sich eine zu kaufen? Das Angebot ist gross, die Ware allerdings illegal und der Kauf strafbar. Dennoch rechnet man damit, dass der Fälschungsmarkt jährlich Einnahmen von 3000 Millionen Euro weltweit generiert. Wen wundert es da noch, wenn auch der Weinmarkt nicht davon verschont bleibt? Immer wieder kommt es zu neuen skandalösen Fällen, die für Aufsehen sorgen und einige davon sind uns in 

Erinnerung geblieben.

Richard Koch, ein amerikanischer Millionär, verklagte das Auktionshaus Christie's aufgrund des Verkaufs einiger Flaschen Chateau Lafite 1870, die seiner Meinung nach Wein aus dem zweiten Weltkrieg enthielten. Nachdem er 400.000 Euro für den Kauf der Flaschen bezahlte, zweifelt er nun an deren Echtheit.

Das Problem betrifft allerdings nicht nur Privatkunden, das Londoner Restaurant Zafferano, das mit einem Michelin Stern ausgezeichnet ist, musste einem Kunden 20.000? für eine Flasche Château Pétrus aus 1961 zurückzahlen, da diese scheinbar gefälscht war und auch das Restaurant gab zu, dass dies möglicherweise stimmen könnte. 

Hier kommt die Frage auf, wann man denn von gefälschtem Wein spricht? Natürlich bedarf es etwas mehr Geschick, als einen Billigwein in eine Flasche abzufüllen.Um Wein zu fälschen, muss man auch von Wein verstehen. In den meisten Fällen wird Wein aus einem unterschiedlichen Jahrgang abgefüllt, der allerdings deutlich billiger ist oder aus einem anderen Weinkeller stammt, der weniger angesehen ist. Wer kann denn schon einen Mouton Rotschild aus 1961 von einem Pétrus aus 45 unterscheiden? Nur echte Weinkenner..

Besonders viele Fälle von gefälschtem Wein hat es in Frankreich gegeben, ein Land das sich auch durch die grossflächige Produktion und exzellente Qualität der Weine auszeichnet. In der Region Languedoc mussten sich zahlreiche Weinhersteller vor Gericht rechtfertigen, die viele Jahre lang einen "vermeintlichen" Pinot Noir an das amerikanische Unternehmen E&J Gallo geliefert haben. In Wahrheit handelte es sich dabei allerdings um eine Mischung aus Syrah und Merlot. Der Betrug belief sich auf 5 Millionen Dollar.

Auch in China, das einen der grössten Fälschungsmärkte weltweit aufweist, wurden Fälle von gefälschtem Wein bekannt und 30 damit beauftragte Weinkeller wurden geschlossen.

Das grösste Problem von gefälschtem Wein ist, dass sich der Kunde in vielen Fällen nicht darüber bewusst ist, und einfach davon ausgeht, dass es sich um einen qualitativ schlechten Wein handelt, was dann zu einer Rufschädigung des Weinkellers führt.

Um den Genuss von gefälschtem Wein zu vermeiden, wird empfohlen, die Etikette gründlich zu lesen und den Wein nicht an dubiosen Orten einzukaufen und fraglichen Angeboten zu misstrauen.

Wir empfehlen dir diese beiden Weine, garantiert ungefälscht.

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Marqués de Riscal Reserva 2006, ein spanischer Rioja

 

 

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