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Deutschlands Weinbaugebiete: Württemberg

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Dass die Deutschen gerne Bier trinken, ist allgemein bekannt. Allerdings konzentriert sich der Biergenuss hauptsächlich im südlichen Bayern. Der Rest Deutschlands greift eigentlich lieber zu einem Glas Wein. Zwar ist der Weinkonsum in den letzten Jahren stabil geblieben, allerdings geben die Deutschen heute im Vergleich zu den vergangenen Jahren mehr Geld für Wein aus. Und wenn man schon einmal investiert, sollte man zumindest über heimische Weinbauregionen Bescheid wissen. Daher stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen eines der insgesamt 13 deutschen Weinanbaugebiete vor.

W wie Württemberg

Bis jetzt hat sich Deutschland als Heimat der Weißweine gezeigt. Allerdings profiliert sich das Weinbaugebiet Württemberg als großartiger Rotweinerzeuger. Die meisten deutschen Rotweine stammen aus der Region. Die Weinlagen erstrecken sich von Tübingen im Süden bis nach Bad Mergentheim im Norden den Neckar entlang. Dabei teilt sich das Weinland in folgendeTeilregionen: Kocher-Jagst-Tauber und Hohenlohe, Weinsberger Tal, Unteres Neckartal, Heuchelberg, Stromberg und Enztal, Mittleres Neckartal und Bottwartal sowie Remstal und Stuttgart. Insgesamt nimmt Württemberg eine Rebfläche von 11.343 ha ein und ist somit Deutschlands fünftgrößtes Weinbaugebiet. Das Ländle ist stolz auf Weine, die es sonst nirgendwo gibt. Besondere, urschwäbische Spezialitäten wie der Schillerwein bleiben vielen Weinliebhabern ein Geheimnis. Das könnte vielleicht auch daran liegen, dass die Schwaben ihren Wein lieber selbst trinken als ihn zu verkaufen. Der Pro-Kopf-Konsum ist in der Region doppelt so hoch wie in anderen Bundesländern. 

Der Schillerwein ist kein Roséwein, sondern ein Rotling. Bei einem Roséwein werden Weißweintrauben wie rote Sorten, also mit Schalen und Kernen, vergoren. Um einen Schillerwein zu erhalten, benötigt man allerdings sowohl rote als auch weiße Sorten. Die Ernte sowie die Pressung müssen gleichzeitig erfolgen. Der Verschnitt beider Sorten findet noch vor der Gärung statt. Am Ende schillert der Tropfen in einer hellrötlichen bis altgoldenen Farbe, woher er auch seinen Namen hat. Diesen führten die heimischen Weinbauern im 18. Jahrhundert ein. Der Schillerwein gilt als echte württembergische Spezialität, die es sonst nirgendwo gibt, und ergibt als Rotling die vierte und letzte offizielle Weinart in Deutschland neben den klassischen Rot, Weiß und Rosé. 

Im Anschluss an den Artikel haben wir noch einige Empfehlungen aus Württemberg für Sie bereit. Leider befindet sich derzeit kein Schillerwein im Angebot, da die Ländler diesen wie bereits erwähnt lieber in regionalen Breitengraden ausschenken. Dafür bietet der Tropfen eine gute Ausrede für einen Ausflug in das schöne Weinland Württemberg. 

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 Foto: Hans Georg Fischer

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