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Deutschlands Weinbaugebiete: Nahe

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Dass die Deutschen gerne Bier trinken, ist allgemein bekannt. Allerdings konzentriert sich der Biergenuss hauptsächlich im südlichen Bayern. Der Rest Deutschlands greift eigentlich lieber zu einem Glas Wein. Zwar ist der Weinkonsum in den letzten Jahren stabil geblieben, allerdings geben die Deutschen heute im Vergleich zu den vergangenen Jahren mehr Geld für Wein aus. Und wenn man schon einmal investiert, sollte man zumindest über heimische Weinbauregionen Bescheid wissen. Daher stellen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen eines der insgesamt 13 deutschen Weinanbaugebiete vor.

N wie Nahe

Das Weinland Nahe zieht sich ganze 120 km vom Saarland südwestlich des Bostalsees samt dem Nebenfluss Flan über Bad Kreuznach bis nach Bingen. Dort grenzt die Weinbauregion an Rheinhessen und den Mittelrhein. Früher erwarb man die Weine aus der Umgebung unter dem Namen Rheinwein. Aber im Jahre 1971 wurde die Nahe zum bestimmten deutschen Weinbaugebiet erklärt und ist somit das jüngste von allen 13. Allerdings sind die Weinstöcke der Nahe alles andere als jung. Auf rund 4.100 ha Rebfläche verteilen sich die Weinlagen auf sanften Hügeln und wenig Steillagen. In Wallhausen bei Bad Kreuznach befindet sich das älteste Weingut Deutschlands, das Weingut Salm, das bis heute in Familienhänden gedeiht. Die ältesten Rebstöcke des Landes sind ebenso im Naheland zu finden, die unter dem Namen Weißer Orlean bekannt sind. Diese überstehen Naturkatastrophen, Kriege und andere Hürden bereits seit 1500 n. Christus.

Die Nahe bietet darüberhinaus mit 180 unterschiedlichen Bodentypen die größte Bodenvielfalt Deutschlands. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den Nahe-Weinen wieder. So kann sich etwa ein Müller-Thurgau aus derselben Umgebung vollkommen von seinem sortengleichen Rivalen unterscheiden, als ob es sich um zwei komplett verschiedene Rebsorten handelte.

Zu den beliebtesten Rebsorten der Nahe zählen unter anderem Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner und weiße Burgundersorten. Weißweinsorten nehmen rund 75% der Rebfläche ein. Für den weitaus selteneren Rotwein verwenden die Winzer vor allem die Sorten Dornfelder, Spätburgunder, Blauer Portugieser und Regent.

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Emrich-Schönleber Riesling Monzinger Frühlingsplätzchen 2013 ist ein Nahe-Rebensaft des Weinguts Emrich-Schönleber, der die Traubensorten Riesling des Jahrgangs 2013 enthält.

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Guldentaler Schloßkapelle Silvaner 70cl 1970: Ein Weißwein aus 1970-er Weinbeeren der Sorten Silvaner. Verdient laut unseren Uvinum-Nutzern eine Bewertung von 4 von 5 Punkten.

Foto: Rheinland-Pfalz Tourismus

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Kommentare Deutschlands Weinbaugebiete: Nahe

Die Nahe liefert vor allem verlässliche Rieslinge, die einen eigenen Charakter haben und Preis-Leistung-Wunder sind. Auffällig - wahrscheinlich auch aufgrund der unterschiedlichen Böden - ist, dass die Weine nicht sofort aufdringlich eine bestimmten Weinstil verkörpern wie etwa im Rheingau oder Rheinhessen.
Uwe Trapp Uwe Trapp 26/02/2016 um 14:22
Vielen Dank, Herr Trapp, für Ihren Kommentar. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, Nahe-Rieslinge zu probieren, allerdings stelle ich mir eine Verkostung davon unglaublich spannend vor. Gerade wegen der riesigen Bodenvielfalt. Haben Sie einen Lieblingswein aus der Region?

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