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Anleger wechseln vom Wein zum Whisky

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Es scheint, als habe der Druck, den die asiatischen Investoren auf die Weinwelt ausübten und welcher die Preise der Topweine in die Höhe schnellen ließ, die traditionellen Anleger abschreckt. Denn die Investoren greifen nun alternativ immer mehr auf japanischen und schottischen Whisky zurück.

Obgleich wir Weinliebhaber dem Wein stets treu bleiben werden, beeinflusst dieser Trend, ob bewusst oder unbewusst, wohl auch unser Kaufverhalten. Dies lässt vermuten, dass den Anlegern nun auch Konsumenten folgen werden, die dem Whisky eine Chance geben, was sich wiederum auf dem Markt bemerkbar machen wird.

Rickesh Kishnani, der Chef eines Investment-Unternehmens für Wein in Hong Kong, hat als Reaktion auf die steigenden Investionen im Bereich der Prädikatsweine und mit klarem, auf den Whisky gerichteten Blick im Juni den ersten Whiskyfond aufgelegt

Derzeit sind die Anleger auf der stetigen Suche nach schottischen Malt-Marken, wie beispielsweise Macallan, Bowmore und Dalmore und ebenso nach japanischen Whiskys wie Karuizawa y Yamazaki.

Kürzlich ist eine Flasche des japanischen Whiskys Hanyu Ichiro malta Ace of Spades bei einer Versteigerung der Bonhams in Hong Kong für 85.750,00 Hong Kong Dollar verkauft worden, was einem Betrag von etwa 8.400 Euro entspricht. Dies übersteigt den Preis einer Kiste Château Margaux 1982, die im Juni im Rahmen einer von Sotheby ausgerichteten Auktion in New York preisgegeben wurde.

Die Flasche dieses japanischen Whiskys, welcher in einem alten Jerez-Fass reifte und 2005 abgefüllt wurde, war die Nummer 5 von 122 Destillaten des Jahres 1985.

Als Folge dieses Aufschwungs steigen die Gebotspreise für alte und außergewöhnliche Whiskys ins Unermessliche. So hat das Auktionshaus Sotheby beispielsweise eine 6-Liter-Flasche des Macallan "M" Single Malt für 4,9 Millionen Dollar veräußert, was mehr als 3,75 Millionen Euro entspricht.

Laut den Kennzahlen des IGC (Investment Grade Scotch) verzeichneten die 100 besten Malt-Whiskys von Anfang 2008 bis Juli diesen Jahres eine Ertragssteigerung von 440%.

"Es ist ein Wahnsinn, die Nachfrage ist explodiert", sagte David Wainwright, Generaldirektor des Auktionshauses Zachys Asia.

Abgesehen von der Wertsteigerung der alten und außergewöhnlichen Whiskys, hat auch die Zunahme der Nachfrage die Angst geschürt, dass der Markt von Spekulanten überflutet werden wird.

Aufgrund der langen Fassreife des Whiskys ist es einer Mehrzahl der ungefähr 100 Brennereien von Malt-Whisky in Schottland nicht mehr möglich, die anschwellende Nachfrage zu decken.

Obwohl einerseits zu befürchten ist, dass sich die Whiskygebote auf dem Markt auch dieses Jahr weiterhin erhöhen werden, könnte die Preisminderung ausgelesener Weine eine wunderbare Nachricht für diejenigen darstellen, die ihre persönlichen Weinkeller bereichern möchten.

Heute empfehlen wir Ihnen zwei Whiskys, in die Sie investieren sollten. Doch, Sie können dem Verlangen, sie zu öffnen, widerstehen!      

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Kommentare Anleger wechseln vom Wein zum Whisky

Interessante Blog! Haben Sie schon einmal Japan in Zusammenhang mit Weinland gegoogelt? Dies ist eine der wenigen Kombinationen, für die die sonst so omnipotente Suchmaschine keinerlei passende Ergebnisse findet. Schließlich ist Japan nicht für seinen Rotwein, Weißwein, Rosé oder gar Eiswein bekannt - dafür aber für seinen Reiswein. wir glauben, dass Japan ist wo Wein gebraut wird!!
xanthurus xanthurus 12/11/2014 um 10:03

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